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Beschreibung
In der Postalm-Klamm wurde ein beeindruckender Klettersteig mit sportlichem Charakter errichtet. Ganze sieben Seilbrücken überspannen den rauschenden Rußbach – darunter auch eine spezielle „Hangelbrücke“, die aus Seilen besteht. Nach deren Überquerung folgt ein steiler Aufstieg entlang eines Wasserfalls hinauf zur Gamsleckenwand. In dieser markanten Wand sind Klettersteigfans mit guter Technik und Kraft gefragt – besonders in der Variante mit dem Schwierigkeitsgrad F, wo man ordentlich zupacken muss, um den überhängenden Ausstieg zu erreichen. Insgesamt erwartet einen hier ein abwechslungsreiches Klamm-Erlebnis mit spannenden Passagen, das man anschließend entspannt auf dem grünen Postalmplateau ausklingen lassen kann.
Anfahrt
Die Anreise erfolgt über die A1 – entweder über die Abfahrt Mondsee oder Thalgau in Richtung Wolfgangsee und weiter in Richtung Bad Ischl. In Weißenbach zweigt eine Mautstraße zur Postalm ab. Dieser folgt man bis zum Parkplatz beim Klettersteig in der Kehre 2.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist man am besten mit dem Zug bis Bad Ischl und dann mit dem Bus zur Postalm (Haltestelle Kehre 2).
Zustieg
Vom Parkplatz bei Kehre 2 führt ein markierter Pfad von der Übersichtstafel hinunter zum Einstieg des Klettersteigs.
Abstieg
Nach der Tour steigt man rechts auf dem Wanderweg, der nahe der Postalmstraße verläuft, wieder zurück zum Parkplatz. Alternativ kann man direkt nach der Gamsleckenwand zum Abstiegsweg queren – siehe Übersichtskarte.
Wissenwertes
Bei Regenwetter oder Nässe ist besondere Vorsicht geboten: Die Klamm wird sehr glatt, und auch die steilen Wiesenstücke sind dann unangenehm zu begehen. Bemerkenswert ist auch, wie viel Eisenmaterial hier verarbeitet wurde – teils sogar direkt durch Bäume. Nach einem Sturmschaden wurde die Routenführung leicht angepasst. Früher gab es im oberen Bereich eine kleine „Dschungelbrücke“, die jedoch regelmäßig von umgestürzten Bäumen beschädigt wurde und schließlich entfernt wurde.
Tipp: Der Klettersteig „Brustwand“ (Schwierigkeit C) befindet sich ganz in der Nähe und lässt sich ideal mit diesem Steig kombinieren.
Die Variante mit Schwierigkeitsgrad F ist ausschließlich erfahrenen Klettersteiggehern vorbehalten, die bereits mit Touren im E-Bereich vertraut sind.
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